Zusammenarbeit mit anderen Verbänden
Der BfT ging 1986 aus der ehemaligen Fachabteilung "Veterinärmedizin" des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hervor. Der Verband ist korporatives Mitglied im Verband der Chemischen Industrie (VCI), im europäischen Verband der Tiergesundheitsindustrie (IFAH Europe) und in der International Federation for Animal Health (IFAH), dem weltweiten Zusammenschluss der Tiergesundheitsindustrie.
Der BfT bringt sich aktiv ein in die Arbeit des europäischen Verbandes und wirkt mit an der weiteren Harmonisierung der Vorschriften für die Zulassung von Tierarzneimitteln in der Europäischen Union, an Maßnahmen für einen gleichmäßig hohen Sicherheitsstandard in allen Ländern der Europäischen Union und am Verbraucherschutz im besonders sensiblen Bereich der Ernährung. Darüberhinaus unterstützt der Verband die Arbeit der IFAH zur internationalen Harmonisierung der Zulassungsbedingungen.
Der BfT unterhält gute Arbeitsbeziehungen zu den veterinärmedizinischen Verbänden Bundestierärztekammer (BTK), Bundesverband der Praktischen Tierärzte (BPT), Bundesverband der Beamteten Tierärzte (BbT) sowie mit verschiedenen landwirtschaftlichen Organisationen, wie dem Deutschen Bauernverband (DBV), dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV), dem Deutschen Verband Tiernahrung (DVT) und der Arbeitsgemeinschaft für Wirkstoffe in der Tierernährung (AWT). Gemeinsame Probleme der grünen Branche haben im Jahr 2000 zur Bildung der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) geführt. Mit wachsender Bedeutung der Bio- und Gentechnologie - auch im veterinärmedizinischen Bereich - ist der BfT bei der Deutschen Vereinigung für Biotechnologie (DIB) aktives Mitglied. Der BfT vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber gesetzgebenden Körperschaften, Behörden und Fachorganisationen. Wichtige Ansprechpartner sind hierbei das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), das Bundesministerium für Umwelt (BMU), das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) als nationale Zulassungsstelle für Veterinärpharmazeutika, das Bundesamt für Sera und Impfstoffe/Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die European Agency for the Evaluation of Medicinal Products (EMEA), als europäische Zulassungsstelle. Von Bedeutung für die Arbeit des Verbandes sind außerdem die Generaldirektionen III "Unternehmen" (DG Enterprise), VI "Landwirtschaft" und XXIV "Gesundheit und Verbraucherschutz" der EU-Kommission sowie die Weltgesundheitsorganisation, WHO.



