Antibiotikaresistenz

Die Bekämpfung steigender antimikrobieller Resistenzen ist eine gemeinsame Herausforderung für Human- und Veterinärmedizin, um Antibiotika als effektives therapeutisches Mittel bei Mensch und Tier zu erhalten.

Die Tiergesundheitsindustrie setzt dabei darauf, durch umfassendes Tiergesundheitsmanagement Krankheiten vorzubeugen und die Behandlung mit Antibiotika auf das notwendige Maß zu beschränken. Auch bei bester Hygiene und Prävention werden Tiere krank und müssen behandelt werden. Prämisse ist dann der verantwortungsvolle Umgang mit den Arzneimitteln. D. h. das richtige Antibiotikum so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich anzuwenden.

In der Tiermedizin wird  inzwischen ein ganzes Paket von Maßnahmen angewendet. Hierdurch konnte die Menge an Antibiotika seit 2011 um beinah 60% reduziert werde.

Praxisleitfaden: Durchführung von Antibiogrammen Anforderung und Grenzen

Die aktuellen Neuerungen der TÄHAV verlangen von der deutschen Tierärzteschaft unter anderem die vermehrte Durchführung von Antibiogrammen. Experten des BfT haben zur Unterstützung der praktizierenden Tierärzte einen kurzen Überblick zu den Methoden zur Empfindlichkeits-bestimmung, den Anforderungen an die Probennahme, die Erregeridentifikation und die Durchführung der Tests sowie deren Interpretation erarbeitet. Der Leitfaden wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt.

Hier finden Sie den Leitfaden zu Ihrer Information...

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Weitere Informationen:
Bundesverband für Tiergesundheit e.V.
Dr. Sabine Schüller
E-Mail bft@bft-online.de