Krankheiten vorbeugen

Tiere werden ebenso wie Menschen krank und müssen behandelt werden. Die Sicherung der Tiergesundheit baut auf einem breiten Spektrum von Lösungen auf. Die Vorbeugung von Krankheiten nimmt dabei großen Raum ein.

In Konzepten zur Prävention von Krankheiten spielen Impfstoffe und auch immunmodulierende Tierarzneimittel eine bedeutende Rolle. Eine dem Tier angemessene Versorgung mit geeigneter Fütterung und Haltung sowie Diagnostika, die eine frühzeitige Erkennung von Erkrankungen ermöglichen, tragen ebenfalls dazu bei Tiere gesund zu halten. Maßnahmen zur Infektionskontrolle auf dem landwirtschaftlichen Betrieb komplettieren das Bild.

Um das Infektionsrisiko bei Mensch und Tier gegenüber so ernsten Erkrankungen wie Tollwut, Salmonellose oder Influenza und auch parasitären Erkrankungen zu verringern steht eine Palette Tiergesundheitsprodukte bereit - neben Impfstoffen, Immunmodulatoren, Antiparasitika und Antibiotika zählen auch Produkte für ein fundiertes Hygienemanagement dazu.


Was verbirgt sich hinter der Abkürzung StIKo Vet?

Die Ständige Impfkommission Ve-terinärmedizin (StIKo Vet) hat ihre Arbeit am 1. Dezember 2015 am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) aufgenommen. Sie soll sich an der Tätigkeit der am Robert Koch-Ins-titut angesiedelten entsprechenden Kommission für die Humanmedizin orientieren und weisungsunabhän-gig Empfehlungen speziell für den Einsatz von Impfstoffen in der Tier-medizin aussprechen. Unterstützt wird die Kommission von Arbeits-kreisen, in denen weitere Experten für die unterschiedlichen Tierarten (Nutz- und Kleintiere) hinzugezo-gen werden.

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Weitere Informationen:
Bundesverband für Tiergesundheit e.V.
Dr. Sabine Schüller
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