Tödliche Gefahr für Weidepferde – Die Samen des Bergahorns verursachen die gefürchtete Weidemyopathie

Jetzt im Herbst reifen die Samen des Bergahorns. Für Pferde sind sie eine tödliche Gefahr. Denn sie enthalten den Giftstoff Hypoglycin A, der die gefürchtete atypische Weidemyopathie verursacht.

Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten tritt die Erkrankung auf. Die Ursache war lange unklar, doch in den vergangenen Jahren wurde die toxische Aminosäure Hypoglycin A als Auslöser der Erkrankung identifiziert. Sie kommt in den Samen vor allem des Bergahorns (Acer pseudoplatanus) vor. Erkrankte Pferde zeigen zum Teil kolikartige Beschwerden, erhöhte Herzfrequenz, Schwitzen, Muskelzittern, Schwäche und muskuläre Steifheit bis hin zum Festliegen. Häufiger treten auch gerötete oder zyanotische (bläulich verfärbte) Schleimhäute auf. Auch Herznebengeräusche werden beschrieben. Die genannten Anzeichen können allerdings von Pferd zu Pferd variieren. Typisch ist der braun verfärbte Urin, der infolge der Zerstörung der Muskelzellen entsteht. Bei mehr als drei Viertel der erkrankten Pferde verläuft die Erkrankung tödlich. Lesen Sie den gesamten Beitrag...


Im Herbst reinen Tisch machen

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Im Oktober endet für die meisten Pferde die Weidesaison, und damit endet die für Parasiten besonders infektionsreiche Zeit des Jahres. Manche Pferde kommen auch während des Winters regelmäßig auf die Weide. Niedrige Temperaturen und deutlich weniger ansteckende Wurmlarven auf der Koppel senken das Infektionsrisiko ebenfalls. Für alle Pferde ist jetzt der ideale Zeitpunkt für ein „Großreinemachen“.

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Ein Sommer auf der Weide: Ohne lästige Würmer!

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Wurmfrei durchs Jahr

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Dr. Sabine Schüller,
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