Bundesverband für Tiergesundheit e.V.Bundesverband für Tiergesundheit e.V.
Kontakt | Sitemap | Suche | Impressum

Tierarzneimittelzulassung - Fragen aus der Praxis

Grafik: BfT

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Tierarzneimitteln in der tierärztlichen Praxis werden immer wieder Fragen zu den einzelnen Produkten, beispielsweise zur Wirkungsweise oder Dosierung, aber auch produktübergreifende Fragen gestellt. Diese betreffen die Haltbarkeit, unterschiedliche Packungsgrößen, die Pharmakovigilanz oder die Frage, warum für einzelne Tierarten oder Indikationen keine spezifischen Tierarzneimittel verfügbar sind.

Die Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen geben zwei Publikationen, die aktuell in der Zeitschrift Der Praktische Tierarzt erschienen sind und die wir hier mit freundlicher Genehmigung des Verlags veröffentlichen.

Finden Sie hier Teil 1 und Teil 2 zum Download. 

Quellenangaben:

Der Praktische Tierarzt: http://vetline.de/der-praktische-tierarzt/158/2810/ 

Sigge C (2016): Tierarzneimittelzulassung - Von der Idee zum Medikament. Prakt Tierarzt 97: 490-493

Sigge C (2016): Tierarzneimittel Post-Marketing - Was nach der Zulassung geschieht. Prakt Tierarzt 97: 578-579


Welttag der Tierimpfung

Bonn, den 20.04.2016

Der 20. April ist künftig „Welttag der Tierimpfung“. Ziel ist es, an diesem Tag daran zu erinnern, wie wichtig die Impfung von Tieren ist. Mehr als 100 verschiedenen Tierkrankheiten kann durch Impfung vorgebeugt werden. Damit kann die Gesundheit vieler Tierarten, einschließlich Rinder, Schweine, Geflügel, Pferde, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen, exotische Tiere, Fische oder auch Wildtiere1, geschützt werden. In jedem Jahr soll ein besonderes Thema im Zentrum stehen. In 2016 ist dies der Schutz der Katzen durch Impfung. 

Die Impfung schützt nicht nur die Tiere selbst, sondern auch den Menschen, Beispiel hierfür ist die Tollwutprävention. Wie berechnet wurde, reicht es aus, etwa 70 % der Hundepopulation weltweit zu impfen, um das Risiko einer Tollwutinfektion beim Menschen zu eliminieren 2. Die Impfung von Nutztieren trägt außerdem zu einer sicheren und nachhaltigen Versorgung mit Lebensmitteln vom Tier bei. Eine gute Krankheitsvorbeuge reduziert darüber hinaus die Notwendigkeit der Therapie und in vielen Fällen damit die Anwendung von Antibiotika. 

Der Welttag zur Tierimpfung wird durch die Welttierärzteorganisation (www.worldvet.org) und HealthforAnimals, dem weltweiten Verband der Tierarzneimittelhersteller (www.healthforanimals.org) unterstützt. Folgen Sie der Initiative auch in den sozialen Medien z.B. über Twitter via #animalvaccinationday. 

1 IFAH (jetzt HealthforAnimals) Whitepaper ‘The benefits of vaccines and vaccination’, 2015 http://healthforanimals.org/wpcontent/files_mf/1436867964Thebenefitsofvaccinesandvaccination.FINALJuly2015.pdf

2 OIE Tollwut-Portal http://www.oie.int/animal-health-in-the-world/rabies-portal/


Illustrationen zum Thema Tierimpfung


Mastitisbehandlung und Trockenstellen unter Antibiotikaschutz von Milchkühen

Bonn, den 03.02.2016

In jüngerer Zeit wurde die Anwendung von Antibiotika bei Kühen insbesondere zum Ende der Laktation kritisiert und in den Zusammenhang mit der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen beim Menschen gestellt. Wichtige Gründe, die Zusammenhänge genauer zu betrachten.

Eine Mastitis, sprich Euterentzündung, ist eine ernste und akut meist sehr schmerzhafte Infektion für die Milchkuh und bedarf der Therapie. Bei einer Mastitis ist, neben anderen Symptomen, die Zellzahl der Milch erhöht. Dies wird als Indikator benutzt, um Mastitiden zu erkennen. Grobsinnlich veränderte Milch, z.B. mit Flocken oder mit erhöhtem Zellgehalt geht nicht in den menschlichen Verzehr. Man unterscheidet infektiöse und nicht-infektiöse Mastitiden. Verursacher von infektiösen Mastitiden sind vornehmlich Bakterien. Die Therapie erfolgt daher auch mit Antibiotika.

In der Trockenstehperiode, d.h. in der Zeit in der die Kuh keine Milch gibt, bereitet die Kuh die kommende Laktation vor. In dieser Zeit ruht das Drüsengewebe und Entzündungen und eventuell bestehende Infektionen können ausheilen. Das Euter muss aber gleichzeitig vor dem Risiko von Neuinfektionen geschützt werden, die in der folgenden Laktation zu Entzündungen führen könnten.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht.


IFAH-Europe Jahresbericht 2015

Bonn, den 03.02.2016

Der neue IFAH-Europe Jahresbericht 2015 liegt vor. Durch das neue Rahmenwerk zu übertragbaren Krankheiten (vormals Animal Health Law) und die Revision der europäischen Tierarzneimittelgesetzgebung stand im vergangenen Jahr die Tiergesundheit hoch auf der Agenda der europäischen Gremien. In einem Feature wird dargestellt, welche Rolle der Tiergesundheitsindustrie bei Krankheitsvorbeuge und –kontrolle zukommt. Außerdem blickt der webbasierte Bericht zurück auf wesentliche Aktivitäten im abgelaufenen Verbandsjahr. Zahlen und Fakten des Sektors sowie Informationen zu den Mitgliedern von IFAH-Europe ergänzen den Bericht. 

Den IFAH-Europe Jahresbericht 2015 finden Sie zum Download auf der BfT-Webseite in der Rubik Publikationen


HealthforAnimals fordert spezifische Reformen der Rahmenbedingungen für die Impfstoff-Innovation

Bonn, den 27. Januar 2016

Der globale Verband der Tiergesundheitsindustrie, HealthforAnimals, hat in einem Bericht eine Straffung der regulatorischen Rahmenbedingungen als essentiell für eine verbesserte Umsetzung moderner Impfstofftechnologie hervorgehoben.

In dem gemeinsamen Bericht mit Oxford Analytica mit dem Titel "Innovation in Animal Health" werden Ergebnisse einer Erhebung, die der Weltverband 2015 in Zusammenarbeit mit dem Welttierärzteverband und AnimalPharm innerhalb der Tiergesundheitsindustrie durchführte, zusammengefasst. Die Rolle der Innovation für eine nachhaltige und sichere Lebensmittelversorgung, zur Verbesserung des Schutzes gegenüber Zoonosen sowie zur Gesunderhaltung von Kleintieren wurde analysiert. Weiterhin wurden regulatorische und wirtschaftliche Hürden sowie Gründe einer mangelnden Akzeptanz von modernen Impfstoffen untersucht.

Den Link zur Pressemitteilung von HealthforAnimals finden Sie hier.

Hier können Sie den Bericht "Innovation in Animal Health" herunterladen.

 

 


EPRUMA feiert 10-jähriges Bestehen

Bonn, den 19. November 2015

Am 10. November kam EPRUMA mit Vertretern der DG SANTE der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlamenets, Vertretern aus 8 EU-Mitgliedstaaten und verschiedenen Vertretern der Tiergesundheit und der Lebensmittelkette zusammen, um das 10-jährige Bestehen von EPRUMA, der europäischen Initiative zum verantwortungsbewussten Umgang mit Tiergesundheitsprodukten, zu würdigen. Gastherrin der Veranstaltung war MEP Julie Girling. 

Julie Girling würdigte den umfassenden Ansatz zum Tiergesundheitsmanagement für den EPRUMA sich einsetzt und beschrieb EPRUMA als einen Kristallisationspunkt für das intensive Engagement der beteiligten Organisationen für den verantwortungsbewussten Umgang. 

EPRUMA präsentiert auch eine neue Broschüre mit Ansätzen, um den vorgegebenen Rahmen des verantwortlichen Umgangs mit Antibiotika bei Lebensmittel liefernden Tieren eine Stufe weiter zu entwickeln. Das Dokument vereint dabei das umfassende Konzept mit spezifischen Ansätzen zur Optimierung der Tiergesundheit auf Betriebsebene. 

Die Broschüre ist auf der EPRUMA-Webseite verfügbar: Best Practice Framework oder kann auch auf unserer Webseite heruntergeladen werden. 


Antibiotikaabgabe in der Tiermedizin sinkt weiter

Aktuelle Zahlen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vorgelegt

Bonn, den 05. August 2015

Die Auswertung der im Jahr 2014 erhobenen Abgabemengendaten für Antibiotika durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zeigt, dass der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung weiter zurückgegangen ist. Damit setzt sich der Trend des Vorjahres fort.

Nach Angaben des BVL wurden in der Tiermedizin 214 Tonnen (ca. 15 Prozent) weniger Antibiotika abgegeben als im Vorjahr und ca. 468 Tonnen (ca. 27 Prozent) weniger gegenüber der ersten Erfassung im Jahr 2011. Insgesamt sind im Jahr 2014 1.238 Tonnen (t) Antibiotika von pharmazeutischen Unternehmen und Großhändlern an Tierärzte in Deutschland abgegeben worden. Die Hauptabgabemengen bilden, wie in den vergangenen Jahren, Penicilline mit etwa 450 t und Tetrazykline mit etwa 342 t, gefolgt von Sulfonamiden mit 121 t, Makroliden mit 109 t und Polypeptidantibiotika (Colistin) mit 107 t. Die Abgabemenge der für die Therapie beim Menschen als bedeutend eingestuften Antibiotikaklassen, Fluorchinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation, stagniert auf dem Niveau des Vorjahres.

Zur Minimierung der Resistenzbildung setzen sich Landwirte, Tierärzte und Tiergesundheitsunternehmen für einen verantwortlichen Umgang mit Antibiotika ein. Die Meldung der Abgabemengen durch die veterinär-pharmazeutische Industrie und die Bestimmung von Therapiehäufigkeiten auf Basis der Verbrauchsmengenerfassung von Antibiotika, die mit der Änderung des Arzneimittelgesetzes (16. AMG-Novelle) seit dem 1. Juli 2014 eingeführt worden sind, sind Elemente der Strategie zur Kontrolle der Resistenzbildung. Hinzu kommt ein Monitoring der Resistenzlage bei Bakterien von Mensch und Tier. Antibiotikaleitlinien, herausgegeben durch die Bundestierärztekammer, unterstützen praktizierende Tierärzte im sorgfältigen Umgang mit Antibiotika und ergänzen die arzneimittelrechtlichen Vorschriften.

Die vollständige Pressemitteilung v. 28.07.2015 und die verwendeten Bilder (Gebrauch mit Quellenangabe) können auf der BVL-Webseite heruntergeladen werden.

BVL Pressemittelung Antibiotikamengen 2014

Grafik Antibiotika-Abgabemengen 2014 (Druckqualität / 300dpi)

Tabelle Vergleich der Abgabemengen der Wirkstoffklassen 2011 bis 2014   


HealthforAnimals ruft dazu auf, das Zoonoserisiko einzudämmen

Anlässlich des 4. Welt-Zoonose-Tages rief HealthforAnimals (vormals IFAH) am 6. Juli dazu auf, Tollwut-Infektionen sowie andere vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheiten einzudämmen.

HealthforAnimals Executive Director, Carel du Marchie Sarvaas sagte: ”Um die globale zoonotische Gefahr zu adressieren, fördert HealthforAnimals vorbeugende Maßnahmen zur Tiergesundheit sowie die Verwendung und Entwicklung geeigneter Impfstoffe. Diese spielen eine immer wichtigere Rolle bei der effektiven Kontrolle einer Vielzahl von Krankheiten.“, so du Marchie Sarvaas weiter. Allerdings stünden dem oft Hindernisse für die Umsetzung dieser Technologien gegenüber. Die Tiergesundheitsindustrie müsse daher dringend mit Nichtregierungsorganisationen, übergeordneten Regierungsstellen und Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt zusammenarbeiten, um den Zugang zu Medikamenten zu fördern. Ebenfalls wichtig sei die Gewährleistung eines innovationsfördernden Umfelds für die Tiergesundheitsindustrie, um auf der Höhe der Entwicklung auch bei sich wandelnden Erregereigenschaften und Krankheitsgeschehen zu bleiben.

Ein klassisches Beispiel einer Zoonose, die ausgemerzt werden könnte, ist die Tollwut. 130 Jahre nach der ersten Anwendung einer Impfung durch Louis Pasteur, so Prof. Louis Nel, Executive Director Global Alliance for Rabies Control, könnte die Krankheit kontrolliert werden, wenn 70% der Hunde geimpft würden. Impfstoffe für Hunde sind nicht nur weniger teuer als entsprechende Injektionen für den Menschen, die Impfung ist auch wesentlich kostengünstiger als die Notfallversorgung eines infizierten Menschen. 

Um die Aufmerksamkeit auf das steigende Risiko zoonotischer Infektionen zu steigern, hat HealthforAnimals in einer Infografik wichtige Fakten zu dem Thema zusammengestellt.

Den Link zur Webseite mit Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier. 


IFAH wird HealthforAnimals

Der internationale Verband für Tiergesundheit (IFAH) hat Anfang Juni einen neuen Namen und eine neue visuelle Identität für den Verband bekanntgemacht. IFAH wird künftig unter HealthforAnimals firmieren. Durch die Namensänderung soll die Vision der Tiergesundheitsindustrie besser wiederspiegelt werden. 

Gesündere Tiere bedeuten gesündere Menschen und führen zu einem gesünderen Planeten – das ist, was HealthforAnimals unter One Health versteht. Die Vision ist, Verständnis zu generieren für den positiven Beitrag der Tiergesundheitsprodukte und wie wichtig sie sind, zur Verhütung von Krankheiten – nicht nur bei Tieren, sondern auch bei Menschen – sowie zur Sicherung einer nachhaltigen Nahrungsmittelversorgung. Wie die globale Landwirtschaft ihre Produktivität erhält und optimiert bei geringerem Ressourcenverbrauch ist ebenfalls untrennbar verbunden mit innovativen Lösungen für die Tiergesundheit.

Die Vision und die sechs Kernthemen sind im Detail unter www.healthforanimals.org/ourcontribution erläutert.


Umfangreiches Regelwerk

Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung – ein Faktencheck

Die Zunahme antimikrobieller Resistenzen stellt das Gesundheitswesen vor eine große Herausforderung. Die Tiergesundheitsindustrie sieht es als wichtige Aufgabe an, Verantwortung wahrzunehmen und zur Kontrolle der Resistenzentwicklung beizutragen, um Antibiotika als effektives therapeutisches Mittel bei Mensch und Tier zu erhalten.

Eine pauschale Reduktion der Antibiotikaeinsatzmenge ist nicht gleichzusetzen mit einer Vermeidung von Resistenzen. Dies könnte sogar das Gegenteil bewirken. Wesentlich ist es, Antibiotika zielgerichtet einzusetzen, um zur Resistenzvermeidung und zur Lebensmittelsicherheit beizutragen.

Bitte lesen Sie mehr dazu in unserem aktuellen Newsletter Tiergesundheit im Blickpunkt Nr. 77.


IFAH-Europe Jahresbericht 2014

Der neue IFAH-Europe Jahresbericht 2014 liegt vor. Der Web-basierte Report beschreibt in Kurzbeiträgen IFAH-Europe, Zahlen und Fakten des Tiergesundheitssektors, eine Übersicht der Hauptaktivitäten in 2014 sowie Informationen zu den Mitgliedern von IFAH-Europe. In einem Feature wird die Bedeutung von Tierarzneimitteln zur Gesunderhaltung der Tiere, in der Tierseuchen- und Zoonosenbekämpfung sowie zur Vermeidung von Lebensmittel vermittelter Krankheiten und zur Sicherung der Versorgung mit Lebensmitteln dargestellt. Kurz angerissen wird auch das gesetzliche Rahmenwerk zur Prüfung und Zulassung von Tierarzneimitteln, verbunden mit der Kernbotschaft, dass eine wesentliche Reduktion der administrativen Lasten notwendig ist, um Innovation und die Verfügbarkeit von Tierarzneimitteln in Europa sicherzustellen.

Den IFAH-Europe Jahresbericht 2014 finden Sie zum Download auf der BfT-Webseite in der Rubrik „Publikationen“.


Roxane Feller - neue Geschäftsführerin bei IFAH-Europe

Roxane Feller, Managing Director IFAH- Europe

Roxane Feller hat die Geschäftsführung bei IFAH-Europe übernommen. Sie tritt die Nachfolge von Declan O’Brien an, der im letzten Jahr ausgeschieden war. Die Belgierin war bisher für FoodDrinkEurope, in der die Lebensmittel und Getränke herstellende Industrie in Europa zusammengeschlossen ist, tätig. Nähere Informationen finden Sie hier: http://www.ifaheurope.org/ifah-media/press/239-new-managing-director-ifah-europe.html


European Pet Night 2015: Diabetikerbegleithunde schlagen bei Unterzuckerung Alarm

Gemma und ihr Hund Polo zusammen mit Roxane Feller, Geschäftsführerin von IFAH Europe bei der European Pet Night im Museum BELvue, Brüssel

Brüssel/Bonn, 11.03.2015

Bei der diesjährigen Pet Night stellte Claire Guest, Vorsitzende von Medical Detection Dogs, die Ausbildung und die Arbeit von Diabetikerbegleithunden vor. Medical Detection Dogs ist eine englische Stiftung, die Hunde ausbildet, um Menschen vor lebensbedrohlichen Gesundheitszuständen wie Unterzuckerung zu warnen.

Gemma Faulkner und ihr Begleithund Polo machten eindringlich deutlich, was die Zusammenarbeit für beide bedeutet. Polo warnt Gemma, die an Diabetes leidet, in der Nacht, falls eine Unterzuckerung droht. Polo nimmt dabei mit seiner ausgezeichneten Nase Veränderungen in Gemmas Atemluft wahr. Hatten zuvor die Eltern stündlich Gemmas Blutzuckerspiegel in der Nacht überwacht, hilft Polo nun der ganzen Familie wieder beruhigt durchschlafen zu können. 

Die diesjährige Veranstaltung fand unter der Schirmherrschaft von Julie Girling und Norbert Lins, Mitglieder des Europäischen Parlaments (MEP), statt und brachte zahlreiche Entscheidungsträger, Nichtregierungsorganisationen und Interessengruppen zusammen, die sich für Haustiere einsetzen.

Die European Pet Night wurde in Kooperation von IFAH-Europe, Medical Detection Dogs und zahlreichen anderen tierärztlichen Organisationen und Stiftungen, u.a. dem europäischen Tierärzteverband FVE, Eurogroup For Animals, EPRUMA und ESCCAP durchgeführt.

Lesen Sie dazu mehr auf Facebook https://www.facebook.com/media/set/?set=a.399327206895467.1073741827.132631876898336&type=1


Überarbeitung der Antibiotika-Leitlinien

Die Bundestierärztekammer hat im März diesen Jahres eine aktualisierte Fassung der Antibiotika-Leitlinien veröffentlicht. Die nunmehr in der dritten Auflage erschienen Leilinien, wurden erstmals 2000 in Anerkennung der Verantwortung der Tierärzte bei der Anwendung antibakteriell wirksamer Tierarzneimittel herausgegeben. Die Leitlinien stellen Grundregeln für die ordnungsgemäße Anwendung von Antibiotika basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft dar. Die aktuelle Fassung der Leitlinien ist auf der Webseite der Bundestierärztekammer verfügbar. http://www.bundestieraerztekammer.de/downloads/btk/leitlinien/Antibiotika-Leitlinien_01-2015.pdf


FNL-Arbeitskreis 'Antibiotika' veröffentlicht gemeinsame Erklärung "Verantwortung für Mensch und Tier"

Die Mitglieder des verbändeübergreifenden Arbeitskreises 'Antibiotika' der FNL haben eine gemeinsame Erklärung zur Verantwortung der Agrarbranche für die Gesundheit von Mensch und Tier formuliert. Die Verbände setzen sich darin für den verantwortlichen Umgang mit Antibiotika ein und verdeutlichen, welche Maßnahmen die Branche bereits heute zur Kontrolle der Resistenzentwicklung unternimmt. Die gemeinsame Erklärung finden Sie hier.



Informationen zu Tierarzneimitteln für den Unterricht

Die Ausgabe des Magazins lebens.mittel.punkt bietet Anregung und Unterstützung für den Unterricht zum Thema: Tierarzneimittel - Für gesunde Tiere und sichere Lebensmittel. Sie finden das Heft mit dem Arbeitsmaterial hier zum Download.

Eine interactive Version zum Blättern bietet die i.m.a ebenfalls an. Interactive Version


Infografik "Der Weg zu neuen Tierarzneimitteln"

Bonn, den 24.11.2014

Grafische Darstellung der Phasen zur Entwicklung bis zur Vermarktung von Tierarzneimitteln zum Download.


Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung weiter rückläufig

Aktuelle Zahlen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vorgelegt

Bonn, den 04. August 2014

Die Auswertung der im Jahr 2013 erhobenen Abgabemengendaten für Antibiotika durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zeigt, dass der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung weiter zurückgegangen ist. Damit setzt sich der Trend des Vorjahres fort.

Nach Angaben des BVL sank die Menge von Antibiotika für Tiere, die von pharmazeutischen Unternehmen und Großhändlern an Tierärzte abgegeben wurde, im Jahr 2013 um 167 Tonnen, d.h. um rund 10 % im Vergleich zum Vorjahr auf 1.452 Tonnen. Die Abgabemengen so genannter Reserveantibiotika liegen weiterhin auf einem sehr geringen Niveau.

Ein Anstieg von Fluorchinolonen ist nach Angaben des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) auf eine Influenzawelle bei Puten im Frühjahr 2013 zurückzuführen. Diese erforderte eine verstärkte Behandlung von Sekundärinfektionen mit bakteriellen Erregern.

Zur Minimierung der Resistenzbildung setzen sich Landwirte, Tierärzte und Tiergesundheitsunternehmen für einen verantwortlichen Umgang mit Antibiotika ein. Die Meldung der Abgabemengen und die Bestimmung von Therapiehäufigkeiten auf Basis der Verbrauchsmengenerfassung von Antibiotika, die mit der Änderung des Arzneimittelgesetzes (16. AMG-Novelle) seit dem 1. Juli 2014 eingeführt worden sind, sind Elemente der Strategie zur Kontrolle der Resistenzbildung. Hinzu kommt ein Monitoring der Resistenzlage bei Bakterien von Mensch und Tier. Antibiotikaleitlinien, herausgegeben durch die Bundestierärztekammer in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Leitenden Veterinärbeamten (ArgeVet), unterstützen praktizierende Tierärzte im sorgfältigen Umgang mit Antibiotika und ergänzen die arzneimittelrechtlichen Vorschriften.

BVL-Information zur Antibiotikaabgabe in der Tiermedizin.


Denkanstoß: Eine Vision für die Erschließung des Potenzials der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie in der EU

Brüssel/Bonn 6. Mai 2014

Auf den Agrar -und Lebensmittelsektor entfallen heute 30 Millionen Arbeitsplätze (13,4% der Gesamtbeschäftigung) und 3,5 % der gesamten Bruttowertschöpfung in der EU-28 .

Die Herausforderungen der kommenden Jahre werden von der  EU und den Mitgliedstaaten eine ehrgeizige Politik fordern - eine Politik, die das große Potenzial der europäischen Agrar-und Nahrungsmittelkette freisetzen und den Platz als Weltmarktführer erhalten kann.

Eine breite Koalition von Gruppen der Europäischen Agrar-und Lebensmittelkette hat nun Empfehlungen formuliert, um eine Politik, die Innovationen fördert und Arbeitsplätze schafft, sicherzustellen und um die Europäische Agrar-und Lebensmittelkette produktiv und ressourceneffizient zu gestalten. Die Gruppe der 11 Europäischen Verbände präsentierte ihre gemeinsame "Vision für die Erschließung des Potenzials der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie in der EU" im Kontext der Sitzung der EU- Landwirtschaftsminister in Athen am 6. Mai 2014. Die Koalition umfasst Vertretungen der europäischen landwirtschaftlichen Primär-Branchen, der Landwirte und Lebensmittel-und Getränkebranche. Die Europäische Tiergesundheitsindustrie, vertreten durch IFAH-Europe, ist ebenfalls Partner.

Zur weiteren Information: 


IFAH Annual Report 2013

Bonn, den 30.04.2014

Der aktuelle IFAH Jahresbericht 2013 liegt vor. Unter dem Titel "Overcoming barriers to animal disease prevention and control, a critical step towards One Health" gibt der Bericht einen Überblick über die Aktivitäten des Weltverbandes und in den einzelnen Regionen im vergangenen Jahr. Enthalten sind auch Eckdaten zum globalen Tierarzneimittelmarkt.

Den Jahresbericht finden Sie hier.


IFAH mit neuem Executive Director

Carel du Marchie Sarvaas, IFAH Executive Director

Der Weltverband der Tiergesundheitsindustrie, IFAH hat einen neuen Geschäftsführer. Carel du Marchie Sarvaas tritt die Nachfolge von Barbara Freischem an, die im vergangenen Jahr ausgeschieden war. Herr du Marchie Sarvaas ist Niederländer und war bisher für den europäischen Biotechnologieverband EuropaBio tätig. Nähere Informationen finden Sie hier.


Auch Hunde waren bei der 10. European Pet Night willkommen. Copyright Foto: © www.creativ-light.be; weitere Fotos auf Anfrage

Zehnte European Pet Night: Hunde helfen autistischen Kindern

Brüssel/Bonn, 14.02.2014

Anlässlich der 10. Auflage der European Pet Night haben der europäische Verband für Tiergesundheit (IFAH-Europe) und dessen Partner erste Ergebnisse einer Studie über die Auswirkungen von Hunden auf das Leben von autistischen Kindern vorgestellt. Die Studie wurde von PAWS (Parents Autism Workshops and Support) zusammen mit Dogs for the Disabled, der Lincoln Universität und der britischen National Autistic Society durchgeführt.
Lesen Sie dazu mehr in unserer Pressemeldung.


IFAH-Europe Annual Report 2013

Bonn, den 30.01.2014

Der Europäische Tierarzeimittelverband IFAH-Europe hat jetzt den Jahresbericht für 2013 veröffentlicht. In dem Bericht wird über die wichtigsten Aktivitäten im vergangenen Jahr berichtet. Neben den auf EU-Ebene anstehenden Gesetzesinitiativen zu dem neuen EU-Tiergesundheitsgesetz und dem Review der europäischen Tierarzneimittelgesetzgebung stehen dabei vor allem die Initiativen zum Prudent Use im Vordergrund. Besonders hervorgehoben wird auch die Bedeutung der Hobbytiere als Partner des Menschen. Enthalten sind darüber hinaus aktuelle Zahlen zum europäischen Tierarzneimittelmarkt.

Die Broschüre finden Sie hier zum Download.


IFAH Annual Report 2012

Bonn, den 02.07.2013

Unter dem Titel "The costs of animal diseases and societal benefits from healthy animals" hat IFAH-Global den Jahresbericht für 2012 herausgebracht. In dem Jahresbericht werden die Ziele und Aktivitäten des Weltverbandes vorgestellt. Im Vordergrund stehen dabei die im vergangenen Jahr abgeschlossene Benchmarking-Studie sowie das White Paper zu den Kosten von Tierkrankheiten. Enthalten sind auch Angaben zum globalen Tiergesundheitsmarkt.

Den Bericht finden Sie hier zum Download.


Neue Benchmarking-Studie

Zur Wettbewerbsfähigkeit der Tiergesundheitsindustrie wurde im vergangenen Jahr zum vierten Mal eine weltweite Benchmarking Studie durchgeführt. IFAH Europe hat nun die Ergebnisse für den europäischen Markt vorgelegt.

Danach ist der Anteil der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für den Erhalt bestehender Produkte (defensive F & E) an der Gesamtforschung und –entwicklung in Europa mit durchschnittlich 25 bis 30 Prozent unverändert hoch. Die regulatorischen Rahmenbedingungen werden nach wie vor als größtes Hindernis für die Innovation in Europa angesehen. Unzureichender Unterlagenschutz, mangelnde Verbraucherakzeptanz und die segmentierten Märkte werden als wichtigste weitere Faktoren genannt. Positiv gesehen werden weitere Schritte zur Harmonisierung der Anforderungen. Große Hoffnungen für die Zukunft liegen hierbei auch auf der Verankerung eines einheitlichen EU-weiten Zulassungsverfahrens, dem so genannten 1-1-1-Konzept. Dieses soll – nach den Vorschlägen der Industrie und zahlreicher weiterer Stakeholder – bei der anstehenden Überarbeitung des europäischen Tierarzneimittelrechts eingeführt werden.

Alle Fakten und Ergebnisse finden Sie hier zum Download.


European Pet Night

Bonn, den 25.03.2013

Zum neunten Mal fand am 20.02.2013 in Brüssel die European Pet Night statt. 150 Teilnehmer aus EU Parlament, EU Kommission, Behörden, Verbänden und Industrie würdigten den Beitrag von Tieren für die menschliche Gesellschaft. Im Mittelpunkt standen diesmal die Organisation "Activ‘dog" aus Belgien, die mit Hunden und Katzen in Seniorenheimen und Krankenhäusern Kontakt mit Patienten und älteren Menschen aufnimmt sowie die Organisation „APOPO“, die mit speziell ausgebildeten afrikanischen Ratten, den so genannten HeroRATs auf Landminensuche geht.

Weitere Informationen erhalten Sie hier auf der Webseite von IFAH Europe oder als Video auf YouTube.


IFAH-Europe Annual Report 2012

Bonn, den 20.02.2013

Der aktuelle Jahresbericht von IFAH-Europe für 2012 liegt vor. In dem Bericht werden die Bedeutung der Tiergesundheitsindustrie für eine sichere und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion herausgestellt und Erwartungen an die anstehende Überarbeitung der europäischen Tierarzneimittel-Gesetzgebung formuliert. Dargestellt werden auch die vielfältigen Aktivitäten in 2012 über die European Pet-Night, die IFAH-Europe Jahreskonferenz, den EMA/IFAH-Europe-Infotag und im Rahmen der EPRUMA. Darüber hinaus enthält der Bericht aktuelle Zahlen zum europäischen Tierarzneimittelmarkt. Die Broschüre finden Sie hier zum Download.


Neue Benchmarking-Studie

Bonn, den 26.11.2012

Zur Wettbewerbsfähigkeit der Tiergesundheitsindustrie wurde im vergangenen Jahr zum vierten Mal eine weltweite Benchmarking Studie durchgeführt. IFAH Europe hat nun die Ergebnisse für den europäischen Markt vorgelegt.

Danach ist der Anteil der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für den Erhalt bestehender Produkte (defensive F & E) an der Gesamtforschung und –entwicklung in Europa mit durchschnittlich 25 bis 30 Prozent unverändert hoch. Die regulatorischen Rahmenbedingungen werden nach wie vor als größtes Hindernis für die Innovation in Europa angesehen. Unzureichender Unterlagenschutz, mangelnde Verbraucherakzeptanz und die segmentierten Märkte werden als wichtigste weitere Faktoren genannt. Positiv gesehen werden weitere Schritte zur Harmonisierung der Anforderungen. Große Hoffnungen für die Zukunft liegen hierbei auch auf der Verankerung eines einheitlichen EU-weiten Zulassungsverfahrens, dem so genannten 1-1-1-Konzept. Dieses soll – nach den Vorschlägen der Industrie und zahlreicher weiterer Stakeholder – bei der anstehenden Überarbeitung des europäischen Tierarzneimittelrechts eingeführt werden.

Alle Fakten und Ergebnisse finden Sie hier zum Download.

 


Ehrendoktorwürde verliehen

Professor Dr. Joachim Braun, Dekan der Tierärztlichen Fakultät der LMU München verleiht die Ehrendoktorwürde an Dr. Dieter Schillinger.

Bonn, den 25.07.2012

Die tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München hat Dr. Dieter Schillinger am 21. Juli 2012 die Ehrendoktorwürde Dr. h. c. verliehen. Er erhielt diese besondere Würdigung für seine Unterstützung des internationalen wissenschaftlichen Austausches und der Förderung des Dialogs zwischen pharmazeutischer Industrie und der Wissenschaft.

Hier finden Sie die Pressemeldung.


Neuer BfT-Vorstand

Wechsel im Vorstand. li.: Dr. Dieter Schillinger wünscht seinem Nachfolger Jörg Hannemann viel Erfolg in seiner neuen Funktion.

Bonn, den 04.05.2012

Wegen Eintritts in den Ruhestand schied mit Abschluss der Mitgliederversammlung der langjährige Präsident des Verbandes Dr. Dieter Schillinger aus dem BfT-Vorstand aus.

Zum neuen Vorsitzenden des BfT wurde Herr Jörg Hannemann, Geschäftsführer Virbac Tierarzneimittel GmbH Bad Oldesloe, gewählt. Als neues Vorstandsmitglied kooptiert wurde Herr Thomas Steffens, Leiter Tiergesundheit Bayer Vital GmbH.

Lesen Sie hier auch das aktuelle Interview mit dem neuen Vorsitzenden Herrn Hannemann aus unserem aktuellen Newsletter Tiergesundheit im Blickpunkt.


IFAH-Europe Annual Report 2011

Bonn, den 27.02.2012

Der aktuelle Jahresbericht von IFAH-Europe 2011 liegt vor. In dem Bericht werden die Aktivitäten in den Bereichen Regulatory Affairs, Food Chain und Communications im vergangenen Jahr dargestellt. Auch die Arbeit der europäischen Plattform für den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika (EPRUMA) und das Discontools Projekt zur Priorisierung und Faktensammlung über wichtige und vernachlässigte Tierkrankheiten werden erläutert. Darüber hinaus sind aktuelle Zahlen für den europäischen Tierarzneimittelmarkt enthalten. Die Broschüre finden Sie hier zum Download.


Festveranstaltung zu 25 Jahre BfT

Am 26./27. Mai 2011 fand anlässlich des 25-jährigen Bestehens des BfT eine Festveranstaltung und Mitgliederversammlung in Berlin statt. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung.


IFAH Europe Pharmakovigilanz Leitfaden

Bonn, den 10.06.2011

Von IFAH Europe ist der Pharmakovigilanz Leitfaden überarbeitet und neu aufgelegt herausgegeben worden. Sie können sich hier das Inhaltsverzeichnis herunterladen. Die gesamte Broschüre ist über diesen Link direkt bei IFAH Europe für einen Kostenbeitrag von 20,00 Euro zu bestellen.

 


IFAH Annual Report 2010

Bonn, den 10.06.2011

Aktuell erschienen ist der neue IFAH Jahresbericht für 2010. Unter dem neuen IFAH Motto "Healthy animals, healthier world" erläutert der Bericht den Beitrag der Tiergesundheitsindustrie für die Tiergesundheit, Ernährungssicherheit und öffentliche Gesundheit. Zudem werden die Aktivitäten in den einzelnen Regionen Europa, Nordamerika, Mittel- und Südamerika, Asien und Afrika, Australien und Neuseeland dargestellt. Den Bericht finden Sie hier zum download. 


IFAH-Europe Annual Report 2010

Bonn, den 12.04.2011

Der aktuelle Jahresbericht von IFAH-Europe 2010 liegt vor. In dem Bericht werden Aktivitäten und Ziele der IFAH-Europe Arbeit dargestellt. Ausführlich beschrieben werden dabei auch die Initiative zum Tierarzneimittel-Review und die Arbeit der Europäischen Plattform für den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika, EPRUMA. Darüber hinaus sind aktuelle Zahlen für den europäischen Tierarzneimittelmarkt enthalten. Die Broschüre finden Sie hier zum Download.


Rückstände von Tierarzneimitteln in Lebensmitteln für Menschen unbedenklich

Berlin, den 18.11.2010 (BfT, FNL)

Sogar wenn ein Mensch jeden Tag fünf ganze Schweine verzehren könnte, wäre die potentielle Gesamtmenge an aufgenommenen Arzneimittelrückständen immer noch deutlich unter einem gesundheitlich bedenklichen Wert. Darauf weist anlässlich der Messe EuroTier die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) in einer gemeinsam mit dem Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) erstellten Publikation „Tierarzneimittel und Lebensmittelsicherheit“ hin.

Dr. Martin Schneidereit, Geschäftsführer des BfT, betonte: „Gesunde Lebensmittel setzen voraus, dass Tiere gesund gehalten werden. Doch weil auch Tiere krank werden können, sind Tierarzneimittel in der modernen Landwirtschaft unverzichtbar. Sie garantieren letzten Endes auch die Gesundheit der Verbraucher.“

Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, fügte hinzu: „Unsere Lebensmittel sind sicher! Diese Tatsache wollen wir mit unserer gemeinsamen Publikation verdeutlichen und zeigen, welche hohen Sicherheitsstandards in der Zulassung und Verwendung von Medikamenten für Tiere gelten.“

Die Publikation „Tierarzneimittel und Lebensmittelsicherheit“ ist Teil einer Informationsreihe der FNL zur verantwortungsvollen Nutztierhaltung. Sie kann von der FNL bestellt und auf ihrer Internet-Seite heruntergeladen werden: http://fnl.de/services/downloads.html

Ebenso finden Sie die Broschüre auf der BfT-Webseite unter: http://www.bft-online.de/publikationen/

Die Pressemitteilung finden Sie hier zum download.


Verantwortungsvoller Einsatz von Antibiotika - EPRUMA Leitfaden in deutscher Sprache vorgelegt

Bonn, den 01.10.2010

Der Leitfaden der europäischen Plattform für den verantwortungsbewussten Einsatz von Tierarzneimitteln, EPRUMA liegt nun in deutscher Sprache vor. Behandelt werden Grundlagen der Antibiotikatherapie sowie Grundsätze bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten und der Anwendung antimikrobieller Wirkstoffe bei Lebensmittel liefernden Tieren in der EU. Der Leitfaden richtet sich an Tierärzte und Tierhalter gleichermaßen. Ziel der Initiative ist es, durch einen sorgsamen Umgang mit Antibiotika der Entstehung von Antibiotikaresistenzen entgegen zu wirken und die Wirksamkeit von Antibiotika zu erhalten.


Dr. Schillinger erhält Wilhelm-Pfeiffer-Medaille

Bonn, den 02.08.2010

In Würdigung seiner großen Verdienste um die Förderung der veterinärmedizinischen Wissenschaft und Forschung wurde Dr. Dieter Schillinger, Präsident des Bundesverbandes für Tiergesundheit, am 16.07.2010 mit der Wilhelm-Pfeiffer-Medaille des Fachbereichs Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen ausgezeichnet. Die Medaille wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderem Maße um die Veterinärmedizin verdient gemacht haben.


IFAH und IFAH Europe Annual Reports 2009

Bonn, den 29.06.2010

Die aktuellen Jahresberichte von IFAH und IFAH Europe 2009 liegen vor. Aktivitäten des vergangenen Jahres werden ausführlich dargestellt. Daneben sind die Zahlen für den Tierarzneimittelmarkt 2009 für die einzelnen Regionen und Produktgruppen, auf weltweiter Ebene auch aufgeschlüsselt nach den wichtigsten Tierarten, enthalten. Der Beitrag der Tiergesundheitsindustrie zur Welternährung und verantwortungsvoller Einsatz von Antibiotika sind weitere Themen.

Sie können die Broschüren hier downloaden:

IFAH Annual Report 2009         IFAH Europe Annual Report 2009


IFAH-Europe Jahreskonferenz

Bonn, den 18.05.2010

Am 10.06.2010 findet in Brüssel die diesjährige IFAH-Europe Jahreskonferenz statt. Sie steht unter dem Motto „Animal Health: Helping to feed a growing population“. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Welternährung im 21. Jahrhundert und der Rolle der Tiergesundheit. Soziale und wirtschaftliche Folgen von Tierkrankheiten werden ebenfalls thematisiert. Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie hier:

http://www.ifaheurope.org/EventDetails.aspx?ID=49&SubMenuId=26&MenuId=4


Nationaler und Internationaler Tierarzneimittelmarkt

Bonn, den 09.11.2009

Der Tierarzneimittelmarkt ist ein im Vergleich zu anderen Sektoren sehr kleiner, stark segmentierter Markt. Gleichwohl wies er in den vergangenen Jahren aufgrund der gewachsenen Bedeutung der Hobbytiere und beständiger Innovationen ein kontinuierliches Wachstum auf.

Einen Überblick über den deutschen und internationalen Tierarzneimittelmarkt, die Entwicklung der Teilmärkte und einen Vergleich mit der humanpharmazeutischen Industrie gibt ein Beitrag von Dr. Martin Schneidereit, Geschäftsführer des BfT.

Den Beitrag finden Sie hier zum Download.

Die Grafiken finden Sie hier zum Download.


IFAH Europe Annual Report 2008

Bonn, den 01.07.2009

Der IFAH Europe Annual Report 2008 liegt vor. Der Bericht beschreibt die Aktivitäten der IFAH Europe im vergangenen Jahr und enthält aktuelle Zahlen und Fakten zur europäischen Tiergesundheitsindustrie.

Den Bericht finden Sie hier zum Download.


Gemeinsame Stellungnahme der Agrar- und Lebensmittelverbände zur Grünen Gentechnik

Bonn, den 15.06.2009

In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern 21 Verbände der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Politik und Gesellschaft zu einer Versachlichung der Diskussion über den Einsatz moderner Methoden in der Pflanzenzüchtung und zur Sicherung des Innovationsstandortes Deutschland auf.

Der BfT hat - auch wenn aufgrund der Zuordnung der Tierarzneimittel zur Roten Gentechnik nicht direkt betroffen - diese Stellungnahme mit unterzeichnet, da es aus Sicht des Verbandes dringend notwendig ist, die Nutzung dieser neuen Technologien nicht zu behindern und eine verantwortungsbewusste Weiterentwicklung und Anwendung der Grünen Gentechnik zu ermöglichen.

Die gemeinsame Stellungnahme finden Sie hier zum Download.


IFAH-Europe

Fakten und Zahlen zur europäischen Tiergesundheitsindustrie

Bonn, den 04.12.2008

In der Broschüre ‚Facts and Figures about the European Animal Health Industry’, Stand November 2008 hat IFAH-Europe aktuelle Zahlen und Fakten zur europäischen Tiergesundheitsindustrie zusammengestellt. Die Broschüre enthält Angaben zum Tiergesundheitsmarkt, dem landwirtschaftlichen Umfeld und dem Einfluss von Tierseuchen, zu Hobbytierpopulation und -trends sowie dem regulatorischen Umfeld und der Forschung und Entwicklung und Zulassung von Tierarzneimitteln. Die Broschüre finden Sie hier zum Download.


BfT / BVL-Infotag in Berlin

Bonn, 11.11.2008

Mit dem Thema „Wie sieht unsere Zulassung in den nächsten Jahren aus?“ befasste sich ein gemeinsamer Infotag von BfT und BVL Anfang November in Berlin. Vorgestellt und diskutiert wurden die elektronische Einreichung von Zulassungsunterlagen, die neue Europäische Verordnung zu Änderungsanzeigen, Anforderungen an die Umweltsicherheitsbewertung und das neue 1-1-1-Konzept von IFAH-Europe mit einer Vision, wie eine künftige europaweit gültige Zulassung aussehen könnte.

Die Vorträge finden Sie hier zum Download.


IFAH-Europe Fakten

Tierimpfstoffe: Entwicklung, Zulassung und Produktion

Tierimpfstoffe sind wichtige Werkzeuge für den Schutz der Tiergesundheit und des Wohlbefindens unserer Tiere. Die Entwicklung eines Impfstoffes gegen ein neues Virus oder gegen einen neuen Serotyp eines bereits bekannten Virus ist eine technisch anspruchsvolle Aufgabe, die neben einer erheblichen finanziellen Investition auch mehrere Jahre Zeit in Anspruch nimmt. Etwa 5 bis 7 Jahre müssen für die Entwicklung, davon eineinhalb bis 3 Jahre für das erfolgreiche Durchlaufen des Zulassungsverfahrens, veranschlagt werden.

Auch die Produktion eines neuen Impfstoffes erfordert eine gewisse Vorlaufzeit. Durchschnittlich 6 bis 8 Monate dauert es, größere Mengen eines Impfstoffes bereit stellen zu können. Insbesondere in einer Notfallsituation wie beispielsweise im vergangenen Jahr bei der Blauzungenkrankheit, sind rechtzeitige Planung und Abstimmungen zwischen allen Beteiligten erforderlich, um die benötigten Impfstoffe rechtzeitig zur Verfügung stellen zu können. Die im Einzelnen erforderlichen Schritte bei der Entwicklung, Zulassung und Produktion von Impfstoffen hat IFAH-Europe jetzt in einem Faktenblatt auf Englisch zusammengestellt. Die Information finden Sie hier zum Download.


BfT Stellungnahme zur "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung

Bundesverband für Tiergesundheit, Bonn, 13.06.2008

Mit der Änderung des Gentechnikgesetzes gelten neue Vorgaben zur "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung. Damit wurde klargestellt, dass die Verwendung von Tierarzneimitteln, einschließlich Impfstoffen, die mit Hilfe gentechnischer Verfahren hergestellt worden sind, kennzeichnungsunschädlich ist. Die betreffenden Änderungen sind zum 01.05.2008 in Kraft getreten. 

Lesen Sie die Stellungnahme als PDF Datei


Derzeitige Verbreitung der Blauzungenkrankheit (Quelle: EU-Kommission)

IFAH-Europe / Bundesverband für Tiergesundheit

Stellungnahme zur Blauzungenkrankheit
Download als PDF Datei (32KB).

Fragen und Antworten zur Blauzungenkrankheit
Download als PDF Datei (36KB).

Derzeitige Verbreitung der Blauzungenkrankheit
Download des Bildes als ZIP Datei.

Auf der Internetseite der EU Kommission finden Sie ebenfalls die aktuelle Grafik. ( http://ec.europe.eu/food/animal/diseases/controlmeasures/bluetongue_restrictedzones-map.jpg )